Ute Maria Glaß

Ute Maria Glaß wurde 1955 geboren und lebt seit 30 Jahren in Berlin. Sie studierte Pädagogik, machte später Aus- und Weiterbildungen in Atemtherapie, Sterbe- und Trauerbegleitung sowie Maltherapie. Nach vielen Jahren autodidaktischer Beschäftigung mit Fotografie folgten der Besuch der Kunstschule Potsdam, ein "Kunst im Kontext"–Studium an der FU–Weiterbildung Berlin sowie die Teilnahme an der 12. Internationalen Sommerakademie in Dresden. Seit 2008 besucht sie Kurse am Photocentrum am Wassertor. Sie machte diverse Einzelausstellungen in Berlin.

Als ich mich im Rahmen unseres Projekts auf fotografische Streifzüge begab, hatte ich kein bestimmtes Konzept im Kopf, sondern war offen für alles, was mir entgegenkam. Später, bei der Sichtung des umfangreichen und sehr unterschiedlichen Materials, suchte ich die Bilder heraus, die mich am meisten berührten. Es waren solche, die wichtige Aspekte dessen darstellten, wie ich der Welt heute, nach dem Tod meines Kindes, begegne – nämlich mit dem Wissen um die Schönheit und Kostbarkeit des Augenblickes, mit Wehmut, Liebe und Zärtlichkeit, der Erfahrung der Transzendenz und Stille, genauso wie mit Heiterkeit, Fantasie und Spiel und wieder gewonnener Dankbarkeit.