Ulrich Stindt-van Well, geboren 1952 in Edewecht, studierte nach seiner Kochlehre Psychologie, Soziologie und Pädagogik und arbeitet seit 2000 als Lehrer am Oberstufenzentrum Gastgewerbe. Er fotografiert leidenschaftlich seit etwa 10 Jahren. Seit 2004 besucht er Kurse am Photocentrum am Wassertor, neben den Kursen bei Thomas Michalak etwa den Foto-Reportagekurs bei Ann-Christine Jansson.
Mich interessiert das Alltägliche und Unspektakuläre. Ich versuche es durch meine Fotos festzuhalten und zu einer Geschichte zu verbinden. Der Alltag ist kurzlebig – ähnlich meine Fotografie. Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Eindrücken und Bildern.
Der Flughafen Tempelhof sollte geschlossen werden. Für mich war das die Gelegenheit, dort letzte Aufnahmen von startenden oder landenden Flugzeugen zu machen. Da ich mich nicht um die Flugzeiten gekümmert hatte, musste ich lange auf ein Flugzeug warten. Glücklicherweise probte eine Krähe gerade ihre Flugkünste.
Der Flughafen Tempelhof sollte geschlossen werden. Für mich war das die Gelegenheit, dort letzte Aufnahmen von startenden oder landenden Flugzeugen zu machen. Da ich mich nicht um die Flugzeiten gekümmert hatte, musste ich lange auf ein Flugzeug warten. Glücklicherweise probte eine Krähe gerade ihre Flugkünste.Über einen Vorraum kam ich zum Bahnsteig der U-Bahn. Von dort aus konnte ich nur die Beine der wartenden Fahrgäste erkennen. Weil ich sie nicht vollständig sah, konnte ich mir auch kein Bild von ihnen als Ganzes machen. Dabei fiel mir das „Höhlengleichnis“ von Platon ein. Als würde ich nur Schatten der Welt sehen und nicht die Welt selbst.
Bei der Essenszubereitung werden Lebensmittelreste achtlos weggeworfen. Für mich hat dieser Abfall seine eigene Ästhetik.