Klaus W. Eisenlohr
Klaus W. Eisenlohr

Klaus W. Eisenlohr

Biografie

Klaus W. Eisenlohr, geboren in Tuttlingen, lebt seit 1989 in Berlin. Er studierte an der HdK Berlin und schloß als Meisterschüler bei Prof. Dieter Appelt ab und weiter erhielt er ein MFA in Film, Video and New Media der School of the Art Institute of Chicago. Er arbeitet mit Photographie, experimentellem Film und Medien hauptsächlich an künstlerischen Projekten über die Beziehungen von Mensch und Raum, Architektur und städtischen Raum. Zuletzt veröffentlicht: “zwischen | stadt | raum – Statements aus der Gropiusstadt”, dreikanalige Videoinstallation.

Seit 2005 betätigt sich Klaus W. Eisenlohr als Kurator beim Medienfestival Directors Lounge, Berlin. Besonderes Themengebiet: Urban Research, eine Kollektion von künstlerischen Filmen zu Thema Stadtentwicklung und öffentlichen Raum.

Er hat zahlreiche Ausstellungen, Filmvorstellungen und öffentliche Projekte in Deutschland, Frankreich und in den USA ausgerichtet. Mehrere Auszeichnungen und Preise. Er war 2006 Stipendiat bei HIAP, Helsinki International Artist-in-Residence Program, 2004 Fellow des "Cast & Cut" Stipendiums der Stiftung Kulturregion Hannover und der nordmedia Fonds GmbH. Außerdem (u.a.), Luftbrückenstipendium / Memorial Airlift Fellowship (1999), Kunststiftung Baden-Württemberg (1997), Lehrtätigkeit in den USA (SAIC, Chicago), Schottland (Duncan of Jordanstone College of Art, Dundee) und Deutschland (UdK, Berlin).

Statement

(Deutsch)

„Kunst kann man nicht lehren“ – aber was man vermitteln kann ist: wie Technik sich für die eigenen Ideen nutzbar zu machen und, in der Auseinandersetzung mit Anderen, den eigenen Horizont zu erweitern.

Technik – optische, mechanische und digitale – scheint im Widerspruch zu stehen mit persönlichem Ausdruck und kreativem Bildwillen. Gefühle, persönliche Bildvorstellungen und (vielleicht) unbewusste Wünsche stehen schier unendlichen Entscheidungsmöglichkeiten und schwer zu verstehenden Funktionsweisen gegenüber. Und, zugegeben, gute Photographie besteht vielleicht auch aus diesem Widerspruch.

In meinen Kursen geht es mir darum, einerseits den Teilnehmern adäquate Mittel für ihre eigenen Ideen an die Hand zu geben, und die Lust zur weiteren Erforschung dieser Möglichkeiten. Andererseits ist es mir wichtig, in der Begegnung, im Austausch und der Diskussion in der Gruppe die Wahrnehmung zu schärfen, den Blick zu öffnen und die je eigene Bildvorstellung zu entwickeln.

Die Bilder entstehen zuerst in der Vorstellung und dann in der Kamera – oder auf dem Papier bzw. Bildschirm. Die Kamera ist (k)eine Bildmaschine, die es aber zu beherrschen gilt.

(English)

“You cannot teach art” – what I can teach, however, is how to use technical processes for one’s own sake, and to help understand them in ways that enable you to use them intuitively. Also, I am able to facilitate discussions, open up perceptions, and help to focus on your visual interests.

There seems to be an unfathomable opposition between the need for technical knowledge and the individual wishes for personal expression and creativity. Emotions, imagination and sublime, possibly unconscious wishes may be in conflict with seemingly infinite technical choices and, with hard to understand optical, physical and digital processes. And I need to acknowledge that (art in) photography possibly exists and derives from that opposition.

In my classes, it is most important to me to offer the right technical means for your ideas and interests, and to give you the ability to further experimentation with those possibilities. On the other hand, through interchange of ideas in class, and discussions of different views and perceptions, I want you to develop your own imagination and pictorial language.

Images are being conceived through your imagination first, and only second through your camera and on paper/ on screen. The camera is no/an image machine but it needs to be directed by your willpower.

Ausstellungen & Ausstellungsbeteiligungen

Einzelausstellungen

1997 "Standlinien", Galerie im Parkhaus, Berlin-Treptow;
1998 "Raumkonstruktion IV", PPS-Galerie Farbfotocenter Berlin;
1999 "Cupola", Städtische Galerie Tuttlingen;
2003 "Traute Räume - Familiar Spaces", Galerie Eiswürfel, Berlin;
2004 ”Stadt der Plätze”, Medieninstallation beim Foro Artistico, Hannover
2006 „Familiar Spaces–Helsinki“, HIAP Project Room, Cable Factory, Helsinki, FIN
2007 „Traute Räume – Urban Spaces“ Alter Wiehre Bahnhof/ Kommunales Kino Freiburg

 

Gruppenausstellungen

2003 "Fotosommer Stuttgart", Forum für zeitgenössische Fotografie, Stuttgart
2004 "appointment", Ausstellung mit Johann Zeitler im Schillerpalais, Berlin-Neukölln
2004 “match“, Galerie INNER SPACES Mulitmedia in Poznan, Polen
2005 ”art affair“, Kunsthalle Faust, Hannover
2006 „stattläden“, Foro Artistico, Hannover
2006 ”stadtZEICHEN” Ausstellung mit Johann Zeitler im Bankhaus Merck Finck & Co., Berlin
Projekte  
2002 "Site Visit", sieben Performances im städtischen Raum, Chicago;
2004 "Stadtrandzone Mitte", Film/Video und Kunstprojekt für die Stadtregion Hannover;
2006 zwischen | stadt | raum, Pilotprojekt Gropiusstadt Berlin

 

Filmshows und Filmfestivals

1999 "Ortszeit plus Zweieinhalb", Arsenal, Freunde der Deutschen Kinemathek, Berlin;
2001 CUFF, Chicago Underground Film Festival; USA;
2003 Einzelprogramm in der San Francisco Cinematheque, Nueva Buena Center, SF, USA;
2006 ”Slow Space“ Premiere im Kino Arsenal/ Freunde der Deutschen Kinemathek, Berlin;
2006 TIE, The International Cinema Exhibition Denver mit „Slow Space“, Denver, USA;
2006 Internationales Frankfurter Film Festival IFFF, „Slow Space“ und „Stadtrandzone Mitte“;
2007 „Slow Space“ Kommunales Kino Freiburg/ Architekturtage, Freiburg;
2008 zwischen | stadt | raum, Premiere der dreikanaligen Videoarbeit, Berlin Gropiusstadt;

 

Publikationen

1997 "Standlinien", Galerie im Parkhaus, Berlin-Treptow;
1998 "Raumkonstruktion IV", PPS-Galerie Farbfotocenter Berlin;
1999 "Cupola", Städtische Galerie Tuttlingen;
2003 "Traute Räume - Familiar Spaces", Galerie Eiswürfel, Berlin;
2004 ”Stadt der Plätze”, Medieninstallation beim Foro Artistico, Hannover
2006 „Familiar Spaces–Helsinki“, HIAP Project Room, Cable Factory, Helsinki, FIN
2007 „Traute Räume – Urban Spaces“ Alter Wiehre Bahnhof/ Kommunales Kino Freiburg

Kontakt

E-Mail: E-Mail Klaus Eisenlohr

Webseite: www.kw-eisenlohr.de