Anna Homburg, 1977 in der Ukraine geboren, ist in der Ukraine und in Russland aufgewachsen. Nach Abschluss eines Fremdsprachenstudiums folgte der Umzug nach Deutschland. Sie studierte an der Neuen Schule für Fotografie in Berlin Fotografie und besuchte Kurse beim Photocentrum am Wassertor bei Thomas Michalak. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
Fotografie ist für mich eine Übung, um zu tieferer Einsicht in die Dinge und zu mir selbst zu gelangen. Meine Kamera ist auf der Suche nach dem Flüstern der Welt, nach dem Geheimnis, das unser Leben eigentlich ist. Schaue ich genau hin, werde ich Zeuge des Rätsels, der Mehrdeutigkeit, des Paradoxen. Ich spüre diesen Irritationen und Verwischungen nach, und dabei vermischen sich Traumhaftes und Realität. Träume spielen eine wichtige Rolle in meiner Art, die Welt wahrzunehmen. Die Übergänge zur Wirklichkeit sind fließend. So versuche ich, die Gegenwart zu reflektieren. Mein Weg der Reflexion führt über den Umweg der Fiktion.